Königspython (Python regius)

 

Verbreitung:


Der Königspython stammt aus den westlichen und zentralen Teilen Afrikas, wo er von Nigeria und Uganda über Liberia, Sierra Leona bis nach Guinea verbreitet ist. Die meiste Zeit seines Lebens verbringen er in Bauten von Nagetieren wo immer ein gleichbleibendes Klima herrscht.

 

Lebenserwartung:


Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Königspython liegt bei 20 Jahren. Bei guter Haltung kann er auch über 30 Jahre alt werden. Der Rekord liegt bei 48 Jahren.

Größe:


Durchschnittlich ist ein Königspython ca. 1,20m lang. Weibchen sind immer etwas größer als die Männchen. Die Weibchen haben ein Gewicht von ca. 2-3 kg. Männchen haben ein Gewicht von ca. 1 bis 2kg. Natürlich gibt es auch Ausnahmen und es wird von schwereren Tieren berichtet.

 

Häutung:

 

Wie alle anderen Reptilien häutet sich auch der Königspython.

Die Häutung kündigt sich mit einem ruhigeren Verhalten an. Die Augen sind milchig Weiß und der Körper ist blass. Dieser Effekt entsteht, weil sich zwischen der neuen und alten Hautschicht eine Flüssigkeit gebildet hat, die das Abstreifen der alten Haut erleichtert. Nach 1-2 Wochen verschwindet die milchige Farbe und danach häutet sich das Tier. Während der Häutung sollte die Luftfeuchtigkeit etwas angehoben werden. Die Fütterung sollte man während der Häutung einstellen !



Ernährung: 

 

Der Königspython ernährt sich in der Natur hauptsächlich von Nagetieren. In der Terrarienhaltung sollte man sie mit Mäusen und Ratten ernähren. Die Futtertiere sollten der Größe der Schlange angepasst werden. So kann man junge Tiere mit Mäusen und etwas größere Tiere mit Ratten füttern. Eine Faustregel besagt dass das Futtertier 1 - 1 ½ mal so dick wie die Schlange an der dicksten Körperstelle sein kann. Bei der Haltung des Königspython kann es auch öfters zu einer Futterverweigerung kommen. Dies machen meist die männlichen Tiere in der Paarungszeit. In dieser Zeit fressen sie über mehrere Monate nichts. Dies ist aber nicht weiter bedenklich solange das Tier gesund ist.

Fütterung:


Jungtiere sollte alle 5-7 Tage mit Mäusen oder kleinen Ratten gefüttert werden. Ältere Tier sollten alle 7 Tage mit Ratten gefüttert werden. Adulte Tiere kann man alle 10-14 Tage füttern.
Die Futtermenge sollte dem Tier angepasst werden !

Terrarium:

 

Das Terrarium sollte der Schlange angepasst werden und mitwachsen. Der Königspython fühlt sich in kleineren Terrarien wohler als in zu großen. Zu große Terrarien können bei dem Tier Stress auslösen und das Tier frisst nicht mehr. Deshalb sollte man dem Tier möglichst viele Verstecke anbieten. Dazu kann man Pflanzenschalen aus Ton aus dem Baumarkt benutzen. In diese macht man eine ausreichend große Öffnung dass das Tier noch hinein passt. Diese Verstecke sollten mit dem Tier mitwachsen sodass das Tier immer gerade noch rein passt. So fühlt es sich am wohlsten. Auf Kletteräste sollte man gänzlich verzichten, da sie keine guten Kletterer sind und öfters abstürzen und sich dadurch innere Verletzungen zuziehen können. Bei jungen Tieren kann man noch öfters beobachten dass sie klettern, aber dieses Verhalten stellen sie mit zunehmendem Alter ein.

Terrariengröße:

 

Die Terrariengröße für 1-2 Königspython sollte 1,0m x 0,50m x 0,75m (Länge, Tiefe, Höhe) multipliziert mit der Körperlänge des Tieres betragen. Bei einem 1,20m großen Königspython sollte das Terrarium 1,20m x 0,60m x 0,90m (Länge, Tiefe, Höhe) groß sein. Eine Höhe von 90cm ist aber nicht nötig, da adulte Königspython nicht oft oder gar nicht klettern, deswegen ist eine Höhe von 60cm ausreichend.

Klima:


Die Temperaturen sollten Tagsüber bei 28-31 Grad liegen. Im Terrarium sollte man auf ein Temperaturgefälle achten, sodass es auf einer Seite 31 Grad ist und auf der anderen Seite etwas kühler. So kann sich der Königspython aussuchen wo er liegt. Nachts sollten die Temperaturen auf 27 C°gesenkt werden. Die Luftfeuchtigkeit sollte Tagsüber bei ungefähr 60 % liegen und nachts bei 70-75 %. Wenn eine Häutung bevor steht sollte man die Luftfeuchtigkeit im Auge behalten. Es sollte aber auf gar keinen Fall Staunässe entstehen, das kann bei dem Königspython zu Erkrankungen führen. Zu niedrige Temperaturen im Terrarium führen bei dem Tier aber auch zu Erkrankungen, wie zum Beispiel zu einer Lungenentzündung.

 

 

Ich weiße darauf hin das alle diese Informationen auf eigenen Erfahrungen beruhen.

Jeder hat zu der Haltung andere Meinungen.