Dunkler Tigerpython (Python bivittatus bivittatus)


Verbreitung:

 
Der dunkle Tigerpython hat ein großes Verbreitungsgebiet wie der Netzpython. Es erstreckt sich von Südostasien, Südchina über Vietnam und Thailand bis über ganz Indonesien. Tagsüber ist der Tigerpython in Gewässernähe anzufinden.

Lebenserwartung:


Die Durchschnittliche Lebenserwartug eines Tigerpython liegt bei 25-30 Jahren.

Größe:


Der Tigerpython wird im Durchschnitt 3-4m lang. Natürlich gibt es hier auch Ausnahmen und es wird von größeren Tieren berichtet !

Ernährung:


Ein Tigerpython sollte wöchentlich gefüttert werden. Kleine Tigerpythons sollten einmal die Woche mit Ratten gefüttert werden. Desto größer der Tigerpython wird desto mehr Futter muss er bekommen. Wenn sie schon größer sind sollte man sie mit ausgewachsenen Ratten füttern. Ausgewachsene Tigerpythons sollte man mit Kaninchen füttern.

 

Häutung:

 

Wie alle anderen Reptilien häutet sich auch der Tigerpython.

Die Häutung kündigt sich mit einem ruhigeren Verhalten an. Die Augen sind milchig Weiß und der Körper ist blass. Dieser Effekt entsteht, weil sich zwischen der neuen und alten Hautschicht eine Flüssigkeit gebildet hat, die das Abstreifen der alten Haut erleichtert. In dieser Phase sollte man nur das nötigste im Terrarium machen, da der Tigerpython in dieser Zeit nichts sieht. Er nimmt nur die Wärme des Körpers über die Labialgruben war und kann nach der Hand schnappen, weil er in dieser Zeit aggressiv ist. Nach 1-2 Wochen verschwindet die milchige Farbe und danach häutet sich das Tier. Während der Häutung sollte die Luftfeuchtigkeit etwas angehoben werden. Die Fütterung sollte man während der Häutung einstellen !


Terrarium:


Der Tigerpython gehört zu den größten Schlangen der Welt. Wenn man so ein Tier halten will, dann sollte man sich erstmal überlegen ob man für so ein großes Tier auch genug Platz hat. Die jungen Tigerpythons kann man noch in einem Rack halten. In diesem sollte ein Versteck sein, dafür kann man aus dem Baumarkt einen Blumentopf aus Ton oder Plastik nehmen. In den Blumentopf macht man dann eine ausreichend große Öffnung. Des Weiteren sollte dem Tier noch eine Wasserschale bereitgestellt werden. Tigerpythons über 2,00m sollten dann in einem Terrarium gehalten werden. Da Tigerpythons im Durchschnitt ca. 3-4 Meter groß werden sollte das Terrarium dem Tier angepasst werden. Die Terrariengröße für ein ausgewachsenes Tier sollte mindestens 2,50m x 1,00m x 1,20m (LxBxH) betragen. Wie man das Terrarium einrichtet bleibt jedem selber überlassen, doch ein Versteck, eine ausreichend große Wasserschale und eine Möglichkeit zum klettern sollte dem Tier schon gegeben werden. Die “Wasserschale“ sollte mindestens 20-30 Liter Wasser fassen.

Klima:


Die Temperaturen im Terrarium sollten zwischen 28 und 32 Grad liegen. Im Terrarium ist auf ein Temperaturgefälle zu achten. Eine Seite sollte bis zu 32 Grad warm sein und auf der anderen sollte es etwas kühler sein. Nachts sollten die Temperaturen auf 26 Grad abgesenkt werden. Zur Erwärmung des Terrariums kann man Heizmatten, Heizkabel und Glühbirnen benutzen. Bei den Glühbirnen ist aber auf eine Sache zu achten, man sollte sie mit einem Schutzkorb ausstatten sodass sich das Tier nicht verbrennen kann. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei 60-70 % liegen. 

 

 

Ich weiße darauf hin das alle diese Informationen auf eigenen Erfahrungen beruhen.

Jeder hat zu der Haltung andere Meinungen.